Rundwanderung Schömberg – Burg Liebenzell – Schömberg


Nach einer netten Übernachtung im Hotel Koch, und nach einem tollen Frühstück (wirklich zu empfehlen!), fuhren wir heute nach Schömberg um von dort zu einer Wanderung zu starten.

Der Luftkurort Schömberg ist tatsächlich ein Ort zum tief Durchatmen, und der Nordschwarzwald eine Gegend, die dem geplagten Pendler im zersiedelten Ballungsraum unglaublich gut tut. 

Unsere heutige Wanderstrecke bot viel Abwechslung mit Wegen durch Wälder und entlang von Wiesen. Die Wiesen dufteten unglaublich intensiv nach Kräutern, ein echter Genuss.

Nicht Carnac, nicht Avebury – Schömberg! Vor etwa zwanzig Jahren wurden die Steine gestellt; eine Zusammenarbeit verschiedener Schulen und Organisationen. Nicht uralt, aber dennoch schön. 

Und dann – eine kleine private Sternewarte mitten im Nordschwarzwald…

An der Burg Liebenzell angekommen, konnten wir nicht widerstehen und sind auf den Turm gestiegen. Bad Liebenzell liegt uns zu Füßen.

Die wunderschönen Blumen am Wegesrand im Wald waren eine Wohltat für’s Auge.


Noch eine kulinarische Entdeckung – das Café Badhaus 1897. Unglaublich leckere Kuchen, unglaublich freundliches Personal, unglaublich tolle Lage an der Nagold,eine unglaublich schöne Location und jeden Wiederholungsbesuch wert.

Rundwanderung Oberreichenbach – Hirsau – Schweinbachtal Oberreichenbach


Wieder ein spontanes Wander-Wochenende in näherer Umgebung… Dieses Mal haben wir uns den Nordschwarzwald ausgesucht. Diese wundervolle Wandergegend hat zudem einige Überraschungen zu bieten. Mehr dazu unten und in einem späteren Blog.

Los ging’s mit unserer Wanderung gestern in Oberreichenbach, dann weiter über das Felsenmeer, erst mal nach Oberkollbach und durch das Kollbachtal.


Die Sonne ist endlich wieder da… 😊

Hirsau ist erreicht. Die Klosterruine liegt idyllisch im Tal, und das Hotel Kloster Hirsau lockt mit leckerem Kaffee und Kuchen. Oder was Herzhaftes gefällig?

Und dann durch das wunderschöne Schweinbachtal zurück. Das war eine Entdeckung für uns. Wir kannten es nicht. Nicht so überlaufen wie das Monbachtal, aber mindestens genauso schön. Wir überqueren den Schweinbach mehrfach – auf Holzbrücken und über Steine im Bach. Ich hätte Euch gerne das Geräusch des Plätscherns mit in den Blog gepackt. Klappt nicht – heißt also am besten selbst im Schweinbachtal wandern. 


Für den Abend hatten wir einen Tisch im Gasthaus Hirsch in Monakam reserviert. Eine Wahnsinns-Entdeckung!!! Andreas Sondej ist wahrlich ein Genuss-Handwerker – sein selbst gewählter Titel ist Programm. Seine Zutaten bezieht er vor allem rund um Monakam, die Familie hilft tatkräftig mit. Spitzengastronomie geht sehr gut zusammen mit familiär und ungezwungen. Das Menu schmeckte unglaublich lecker, die dazu bestellte Weinreise bot Einiges an Überraschung. Tolle Weine wurden ausgesucht. 

Ziel Schiller

Weizenfeld bei Affalterbach


Heute sind wir ab Winnenden durch das Buchenbachtal nach Marbach gewandert. Ein schönes Zwischenziel ist der Lemberg – höchste Erhebung der Gemeinde Ludwigsburg. 

Der idyllische Buchenbach


Auf dem Lemberg lockt der schöne Bier-Kultur-Garten “7 Eichen“; toller Ausblick inclusive. 



In Marbach dann passieren wir das sehr interessante Schiller Nationalmuseum, wo sich auch nett Kaffee trinken lässt.



Mini-Urlaub in der Pfalz

Pfälzer Schoppen vor der Hardenburg


Wir sind spontan von Samstag auf Sonntag in die Pfalz ausgebüchst. Es fühlt sich wie Urlaub an – es IST Urlaub. 🙂

Pfälzer Wald


Nach einer Woche Büroarbeit und Meetings und Blick auf den Computer-Bildschirm tut eine Wanderung durch den Pfälzer Wald richtig gut. Von Bad Dürkheim aus sind wir zur Hardenburg (nette Einkehr in der Lindenklause!) und zur Klosterruine Limburg (nette Einkehr in der Klosterschenke!) gewandert. Die sehr schönen Wege durch den Pfälzer Wald machen echt Spaß. Und dazu der Sinn der Pfälzer für gutes Essen – unterwegs oder in Dorf und Stadt… Was will man mehr?! 🙂

Die Hardenburg


Klosterruine Limburg


Skulptur in der Klosterruine Limburg


Untergekommen sind wir im Rebenhof am Petersbrunnen. “Die Müllers” sind sehr nette Gastgeber. Absolut eine Empfehlung! 

Wir lassen den Nachmittag nun ausklingen… – natürlich mit einem (hab ich eben “einem” geschrieben?! 😉 Glas Pfälzer Weißwein.

Addio Liguria

Unser Ligurien-Urlaub ist vorbei und ich überlege mir gerade, was mich in dem Urlaub besonders beeindruckt hat und was mir besonders aufgefallen ist. Ich versuche es mal – im Wissen, dass meine Liste nicht vollständig sein wird, nicht vollständig sein kann, nicht vollständig sein soll.

…die Aussicht von der Loggia der Ferienwohnung in Lucinasco. Meer, ligurisches Hügelland, Olivenhaine immer im Blick.

…die vielen hundert Schmetterlinge jeder Farbe und Größe, die uns während unserer Wanderungen begleitet haben.

…das Rascheln der Eidechsen, wenn sie auf unseren Wanderungen zur Seite ins Gebüsch gehuscht sind.

…die Farben eines Olivenhains – die Blätter der Ölbäume, die Stämme der Ölbäume, die Gelbtöne von Stroh und Heu,…

…die Gerüche der Macchia – würzig, harzig, sonnig.

…die Gerüche und leuchtenden Farben der blühenden Büsche und Sträucher in Gärten, an Mauern, am Straßenrand – Oleander, Jasmin, Bougainvillea, …

…die köstliche ligurische Küche, veredelt mit bestem ligurischen Olivenöl.

…die Tomaten, die wir von Franco und seinem Agriturismo Collarina geschenkt bekamen, und die so herrlich intensiv nach Tomaten schmeckten.

…dass man neuerdings in caffès offensichtlich gerne caffè mit Ginseng und Getreidekaffee bestellt. Aha.

…dass Ligurisch auch eine Sprache ist, und dass die so was wie Umlaute kennt. Sie wird zwar kaum mehr gesprochen, findet aber (immer mehr?) bei Bennenung von Lokalen und Läden Verwendung.

…die bis vor kurzem mir unbekannten Orte Cervo, Albenga, Porto Maurizio – jeder Ort für sich mit einem ganz besonderen Reiz, und unbedingt wieder einen Besuch wert. 

Sanremos altes Viertel La Pigna, Arbeiterviertel und Künstlerviertel und hoffentlich auch künftig verschont von jeder Gentrifizierung. 

…dass man ein 10-Gänge-Menü auch schaffen kann, wenn die Gänge entsprechend ausfallen.

A presto, Liguria!