Giardini Botanici Habury – Hanbury Gardens bei Ventimiglia


Hanbury Gardens zieht sich 100m vom Mittelmeer einen Hang hoch. Herrliche Lage – das Grundstück wurde optimal genutzt vom Engländer Thomas Habury, der es 1867 erwarb. Englische Gartenkultur an der Riveria also – was will man mehr. 🙂

Der sehr gut beschriebene Rundgang führt durch die Botanik und die interessante Geschichte der Anlage. Langweilen möchte ich Euch damit nicht. Lest selbst nach. 

Toll, dass mein Mann mich überredet hat, den Garten zu besuchen. Unzählige Bilder sind gemacht worden. Hier nur eine kleine Auswahl.






Una serata perfetta – Fantastische Fischküche bei “km 0”

“km 0” steht hier für lokale Produkte und Gerichte. Ein sehr guter Begriff, wie wir finden.

Wer fantastische Fischküche “km 0” erleben möchte, der sollte beim Agriturismo Collarina zwischen Imperia und San Lorenzo essen gehen.

Anmelden vorher ist unbedingt notwendig. Man wird gefragt, ob man ein Fisch- oder Fleischmenu essen möchte. Wir entscheiden uns gerne für Fisch…

Die Terrasse auf der gegessen wird, bietet einen perfekten Blick aufs Meer. Der wird nur noch getoppt durch das wundervolle Essen, zubereitet von Franco und seiner Frau. Sie sind äußerst herzliche Gastgeber.


Unter der Woche und außerhalb der Hauptferienzeit wurde gestern nur für uns aufgekocht! Wow! Was auf den Tisch kam bestand aus Zutaten, die entweder selbst produziert wurden (Obst und Gemüse) oder die quasi vor der Haustür nachhaltig gefangen wurden (Fisch). Und alles hausgemacht. “Hausmannskost”, meist abgerundet mit tollem ligurischen Olivenöl.

Als Antipasti gab es nacheinander crostini mit Krabben und den in Ligurien typischen Zucchini (lang, dünn, hell) – gefüllte Anchovis – Miesmuscheln im Wein-Sud – Stockfisch mit Kartoffeln und Kräutern (lauwarm). Alles zum Niederknien!

Als primo gab es Spaghetti mit Thunfisch- und Tomatensauce. Gigantisch!

Als secondo frisch vom Grill und nacheinander: eine Dorade für jeden – Thun-Medaillons mit Tropea-Zwiebeln (die schmecken süß) – Gambas frisch. Dazu “einfach” frische Tomaten in Öl mariniert. Alles äußerst hervorragend! 

Als Dessert wurde serviert ein Sorbet von hauseigenen Mandarinen. Die Geschmacksexplosion schlechthin. Purer Fruchtgeschmack, erfrischend herbe Note inklusive. 

Dazu gab es tollen spritzigen Weißwein, der das Menü perfekt abrundete.



Im Grunde ist der Genuss unbeschreiblich, so sehr ich mich bemühe. Geht selbst hin! Es lohnt sich! 😃

Wanderung Dolcedo – Molini di Prelà – Valloria – Santa Marta – Dolcedo


Wieder eine tolle Rundwanderung! Die Täler von Imperia sind Täler, in denen quasi “Milch und Honig fließen”, oder vielmehr Ölbäume und Obstbäume in aller Pracht wachsen, gedeihen und Früchte tragen. 

Nach einem Frühstück in Dolcedo (80m) mit Cappuccino und Brioche ging es los. 

Erstes Ziel war Molino di Prelà. Auch so ein netter Ort mit entspannter Atmosphäre. Über eine alte Brücke, den Ponte Ca’Sottane, geht es in den Ort.

Dann weiter hinauf auf 345m zum Dorf Valloria. Aus der Not, ein aussterbendes und verfallendes Dorf attraktiver zu machen, entstand die Idee der “Bunten Türen”. Seit 1994 werden im Juli regelmäßig Künstler eingeladen, Türen zu verschönern. Spannend der Gang durchs heutige Dorf. Hier nur ein paar wenige Beispiele:




Über das kleine Kirchlein Santuario della Madonna del Piano – mit herrlichem Blick ins Tal und aufs Meer…


…wandern wir weiter zum höchsten Punkt der Wanderung auf 695m Höhe, der kleinen Kirche Santa Marta. Inzwischen sieht es nach Gewitter aus. Es kam aber nie an. 🙂


Durch das Tal des Aquasanta-Bachs wandern wir zurück nach Dolcedo, wo wir uns glücklich erst mal ein Eis gönnen. 

Sanremo


Wie schreibt man diese Stadt eigentlich?! Wir haben es noch nicht herausgefunden. Egal ob auf Schildern der autostrada oder anderen Wegweisern oder in Büchern… – wir finden Sanremo und San Remo. 

Egal aber wie geschrieben, die Stadt hat uns sehr gefallen. Wir waren gestern dort, mit dem Zug ab Imperia.

Ehemals prägte mondäne Seebad-Kultur Sanremo. Prominente und Mitglieder des europäischen Hochsadels sind inzwischen an die Côte d’Azur abgewandert. Geblieben ist eine nach wie vor bezaubernde Stadt an der ligurischen Blumenriviera. 

Das herausgeputzte Casino lässt heute noch erahnen, welch Noblesse hier herrschte, ebenso die edlen Boutiquen in den Corsi der “neuen Altstadt”, in denen Bummeln echt Spaß macht.

Wirklich charmant ist Sanremo aber in den Gassen der “alten Altstadt”, in La Pigna. Früher wie heute das Viertel der Arbeiter. Wie bei bewusstem Pinienzapfen ziehen sich die einzelnen Gassen und Häuser wie Schuppen die Hügel hoch. Es macht Spaß durch diese Gassen zu strolchen und immer wieder neue Plätze oder andere nette Ecken zu entdecken. Ein paar dieser Entdeckungen habe ich Euch mitgebracht:



Nicht unerwähnt sei, dass Alfred(o) Nobel in Sanremo seine letzten Lebensjahre verbrachte und sein Geld verjubelt hatte. Es gibt schlimmere Orte als Sanremo, um Geld loszuwerden, 😉

Ongelia bei Nacht

Gestern Abend waren wir noch Pizzaessen in Oneglia am Hafen. Sehr fein und hat Spaß gemacht. Unser Weg nach Hause, durch die Olivenhaine Lucinascos, war ebenfalls bezaubernd. Es glitzerte überall, weil wahnsinnig viele Glühwürmchen unterwegs sind. Zauberhaft.

Oneglia gilt als nicht besonders schöne Stadt. Ich finde, dieser Teil Imperias hat durchaus auch schöne Ecken. Hier ein paar Bilder von gestern Abend…



Wanderung Lucinasco – Monte dei Prati – Pantasia – Vasia – Lucinasco


Ja, wir können es nicht lassen, wir “mussten” schon wieder wandern gehen. Dieses Mal sind wird direkt ab unserer Ferienwohnung gestartet; 22km und 980m Höhe. 

Auf “unseren Hausbergen” blühen herrlich der wilde Lavendel, Ginster und viele viele andere bunte wilde Blumen. 

Startpunkt war wieder der Monte Acquarone (681m) mit der Cappelletta aufm Sattel:

Dann ging’s weiter zum Monte Pissibinelli (737m) mit tollem Blick auf das Mittelmeer:

Vom Monte dei Prati (784m) war die Sicht toll Richtung Seealpen:

Über die kleinen netten Dörfer Pantasina und Praelo ging es runter auf 150m nach Molini di Prelà – um dann wieder hochzusteigen auf den Monte Acquarone


Das Dorf Vasia lag ebenfalls aufm Weg. Dort haben wir die tolle Osteria GiRò entdeckt. Das war echt eine Entdeckung, da durchgängig was zu essen und trinken zu bekommen ist; von der tollen Lage ganz abgesehen. Wir haben uns ein kleines Menü gegönnt. Lecker! 

Glücklich und zufrieden freuen wir uns heute Abend auf eine Pizza, 🙂

Hier noch ein paar “Fundstücke” von der Wanderung: