Paris – Marais

Der Tag heute soll dem bunten Stadtteil Marais gehören. Auch wenn dieses Viertel inzwischen gerne von Touristen besucht wird, auch wenn hier die Gentrifizierung Einzug hält, das Marais bleibt eine eigene charmante Welt in der Metropole Paris.


Wir starten in den Tag mit überaus leckeren Croissants im “Au petit Versailles du Marais” – sehr zu empfehlen für Naschkatzen! 

Danach spazieren wir durch die Gassen des südlichen Marais, vorbei an schönen Gärten und kleinen Plätzen. Auf unserem Weg entdecken wir das Village St-Paul. Ein “Geflecht” von Hinterhöfen, in denen Kunsthändler, Kunsthandwerker, Cafés, Bistros,… eine bunte Atmosphäre zaubern. Apropos “Zaubern” – die Academie de Magie findet Ihr dort auch. 



Über den Innenhof des Hôtel de Sully gelangen wir durch einen kleinen Gang direkt auf den Place des Vosges. Der Platz gilt als einer der schönsten Plätze in Paris. Zurecht! Ist er doch, trotz regem Touristenstrom, ursprünglich geblieben. Der Place des Vosges gehört zuerst den Einwohnern des Viertels. Victor Hugo hat hier gewirkt, ihm ist auch ein Museum gewidmet. Georges Simenons Kommissar Maigret erblickte am Place des Vosges das Licht der Welt.



Das Bummel in den Arkaden um den Place des Vosges genießen wir die interessanten Ausstellungen der Galerien.


Wir laufen weiter in das Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. Das spielt sich vor allem in der Rue de Rosiers statt. Heute ist Samstag, also Sabbat. Es ging etwas ruhiger zu. Die Läden und Lokale in und um der Rue de Rosiers sind bunt und machen Spaß, wie das gesamte Marais.


Beim Spaziergang durch’s Marais kommen wir auch an der Wohnung vorbei, in der Jim Morrison seinen letzten Atemzug tat.


Der Sänger der Doors wird in Paris verehrt. Daher machen wir uns auf den Weg zu seinem Grab. Weiter geht es also zum legendären Cimetière du Père Lachaise.

Zunächst wird es Zeit für das Mittagessen. Der Weg führt durch das Bastille-Viertel und wir schaffen es nicht, das einladende marokkanische Lokal Yemma in der Rue du Chemin Vert links liegen zu lassen. 😉 Wir essen leckerstes Couscous mit Zitronen-Hühnchen und gegrillte Merquez mit “marokkanischen Antipasti”. Dafür lass ich jede Gourmet-Küche stehen; frische Kräuter, zartes Hühnerfleisch, Aromen über Aromen! Und wahnsinnig nettes Personal und Publikum.


Der Spaziergang durch den unbeschreiblich riesigen Cimetière du Père Lachaise kann man nicht in Worte fassen. Ich war sehr beeindruckt.

Frèdèric Chopin

Jim Morrison

Oscar Wilde


Wir beenden den beeindruckenden Tag mit einem Glas Wein und Knabbereien im Café von Shakespeare & Company – Blick auf Notre-Dame.

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