Lübscher Rotspon und Wittspon


Man lernt nie aus – Lübeck hat seinen eigenen Wein! Für mich war das neu. In Frankreich gekeltert, kam der Wein ab dem späten Mittelalter als sogenannte Beifracht per Schiff in die Hansestadt. Dort reifte und reift er nach wie vor in Lübecker Holzfässern zum Rotspon (“roter Span” – Span bezogen auf das Holzfass) und Wittspon (“weißer Span”) heran.

1806 nahmen Napoleons Truppen die Stadt in Besitz. Geplündert wurden auch die Weinkeller. Napoleon selbst und seine Soldaten waren sehr verwundert als sie feststellten, dass der Lübecker Wein besser schmecke als der in der Heimat.

“Vertieft” haben wir unser Wissen in den tollen Räumlichkeiten der ältesten Weinhandlung Deutschlands – Carl Tesdorpf. 😉

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