Streifzug durch die Lübecker Museen


In den vergangenen beiden Tagen besuchten wir die Ausstellung zur Familie Mann im Buddenbrookhaus, das Behnhaus Drägerhaus und das Willy-Brandt-Haus.

Die unglaublich spannende Geschichte der Lübecker Familie Mann wird vom Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum beeindruckend aufbereitet und man lernt eine Menge. Ich hatte einige Aha-Erlebnisse auf meinem Gang durch die Ausstellung.

Das Museum Behnhaus Drägerhaus ist eben nicht nur Gemäldegalerie. Das Haus selbst ist irgendwie ein Museum, ist es doch ein Paradebeispiel für die Anlage eines Lübecker Kaufmannshauses. Man bekommt eine super Vorstellung über das Leben des erstarkten Bürgertums im 18. und 19. Jahrhundert. Neben Caspar David Friedrich beeindrucken vor allem die Werke von Munch, der im Lübecker Augenarzt Dr. Max Linde einen Mäzen fand. Vor allem die Kinder Lindes hat Munch immer wieder wunderschön auf die Leinwand gebannt. Auch Künstler der klassischen Moderne sind vertreten: Kaulbach, Kirchner, Kokoschka, Macke, Barlach, Feininger, Modersohn-Becker.


Noch kurz zu sehen ist die sehr gute Sonderausstellung “Begegnungen” – deutsche und dänische Werke paarweise gegenübergestellt. Spannender Ansatz! 


Und dann das Willy-Brandt-Haus! Das Leben Willy Brandts ist ja schon spannend genug. Was wir aber zudem über das Nachkriegsdeutschland lernen und an originalen Dokumenten zu sehen bekommen ist toll! Unbedingt hingehen, wer mal in Lübeck ist. 

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