Auf den Hohen Ziegspitz

Kaum zu glauben – aber da oben waren wir heute. Ab Grainau sind wir fast 1100 Höhenmeter hochgewandert auf den Hohen Ziegspitz (1864m). Insgesamt sind wir fast 25km gewandert und daher jetzt am Abend herrlich erledigt.

Erste Etappe war aber die Stepbergalm. Die Leckereien wie zum Beispiel den Kaiserschmarrn hatten wir uns nach dem Aufstieg echt verdient.

Nach der Pause wurde es noch mal echt anstrengend hoch zum Hohen Ziegspitz. Aber es war wundervoll. Insbesondere der Kammweg zum Gipfel war herrlich und beeindruckend.

Angekommen und von herrlicher Aussicht belohnt…

Beim Abstieg beeindruckt vor allem das Gelbe Gewänd…

Kaum im Tal der Loisach angekommen, ging ein Gewitter los. Dauerte aber nicht lange und wir kamen fast trocken in der Ferienwohnung an. 😊

Tipp: Café Monachorum & ein echter Genusshandwerker

Wärmstens ans Herz gelegt sei Euch das Café Monachorum in Monakam. Monakam liegt oberhalb von Bad Liebenzell. Alleine das Café ist den Ausflug wert! Die allerleckersten Kuchen, toller Kaffee, eine superfreundliche Besitzerin. Ich könnte ewig weiter schwärmen. Am besten Ihr genießt selbst mal!!Neben dem Café hat Monakam ein weiteres kulinarisches Highlight zu bieten. Andreas Sondej betreibt dort das “Hirsch Genusshandwerk“. Ihr habt was verpasst, wenn Ihr dort nicht mal essen geht.

Rundwanderung von Calw nach Zavelstein und zurück

Zavelstein war lange die kleinste Stadt Deutschlands. Mit der Eingemeindung durch Bad Teinach war es vorbei mit dem “Rekord”. Ist aber auch egal – das Städtle ist so oder so ein toller Flecken Erde! Unsere heutige Wanderung begann in der Herrmann-Hesse-Stadt Calw. Das Städtchen an der Nagold wird immer hübscher. Auf dem Weg nach Zavelstein passieren wir die sehr sehenswerte Kirche St. Candidus in Kentheim mit wunderschönen Fresken im Kircheninneren.Danach wird’s steiler. Durch den Wald, über den Stubenfelsen, gelangen wir nach Zavelstein.Toll essen und/oder Kaffeetrinken kann man im Wanderheim Zavelstein etwas außerhalb des Ortes. Zurück in Calw erwartete uns dann wieder Herrmann Hesse auf “seiner” Brücke…… und ein leckeres kühles Bier im Brauhaus Schönbuch. 🍻

Wanderung durch‘s wildromantische Monbachtal

Ab Bad Liebenzell im Nordschwarzwald wanderten wir gestern ins wunderschöne Monbachtal. Der Monbach wird während der Wanderung überqueren wir mehrfach den Monbach, während das Wasser beruhigend neben uns dahinplätschert. Nach heftigen Regengüssen wird der Monbach allerdings gefährlich reißend und der Gang durch das Tal ist unmöglich. Aber wir hatten einen sehr schönen Tag erwischt.Schon mal Mikado im Wald gespielt?! 😉

Wir wandern im ehemaligen TrÜP nach Gruorn

Bei Münsingen auf der Schwäbischen Alb gibt es einen landschaftlichen Schatz, der seinesgleichen sucht.

Der ehemalige Truppenübungsplatz im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ein Stück Kulturlandschaft, die der vor 100 Jahren ähnlich ist. Erhalten bleibt diese beeindruckende und wunderschöne Landschaft durch Schafherden und – kein Witz! – durch kleine Panzerfahrzeuge, die immer mal wieder die Bodenfläche durchpflügen.

Heute gibt es sehr schöne Wanderwege durch den ehemaligen TrÜP. Ein Flyer hilft bei der Orientierung. Der Flyer kann als PDF heruntergeladen werden, liegt aber auch an Wanderparkplätzen aus.

Mitten im heutigen TrÜP lag das gar nicht so kleine Alb-Dorf Gruorn. Die ehemaligen Bewohner mussten 1939 ihren Ort zugunsten militärischer Zwecke verlassen. Nach Jahrzehnten des Verfalls hat ein Verein in der 1990er Jahren begonnen, die Kirche und das alte Schulhaus wieder aufzubauen. So ist Gruorn heute Mahnmal, Gedenkstätte für die Nachkommen ehemaliger Gruorn-Bewohner, Ausflugsziel mit einem Angebot Kaffee, Kuchen oder eine Vesper zu verzehren. Was auch immer – der Ort lädt bei friedlicher Stille ein, zur Ruhe zu kommen.

Heute stehen nur noch zwei Gebäude – die wieder aufgebaute Kirche mit altem Friedhof und das ebenfalls restaurierte alte Schulhaus.

Vor drei Jahren hatte ich bereits vom beeindruckenden Alten Lager berichtet. Das Alte Lager wurde inzwischen von der Familie Tress (Nudeln! 😋) und deren Firma Albgut übernommen. Sie möchten das Alte Lager wecken und neuen Zwecken. Wir haben heute festgestellt – sie sind auf einem tollen Weg!