Wanderung von Hohenstaufen zum Rechberg und zurück


Sommerliche Temperaturen im Oktober, auch im Lande der Staufer. Burg und Ort Hohenstaufen waren heute Start und Ziel einer abwechslungsreichen, sonnigen Wanderung, die uns großen Spaß gemacht hat. 

Die Burg Hohenstaufen, heute sind nur noch rekonstruierte Mauern zu besichtigen, war die Basis des erfolgreichen Adelsgeschlechts, aus dem unter anderen Friedrich I. Barbarossa hervorgegangen ist. 

   

Hohenrechberg

Weg von der Wallfahrtskirche zum Hohenrechberg


Auf der Brücke am Hohenrechberg

Hohenstaufen

Nettes buntes Treiben auf dem Hohenstaufen


Erinnerung an Burg Hohenstaufen und ihre „Nachkommen“

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Besuch der ältesten Stadt Deutschlands – Trier

Salve! Ja – die Römer grüßen überall in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier; und nicht nur bei den Barabarathermen. Beeindruckend wie viele als UNESCO Weltkulturerbe deklarierte Sehenswürdigkeiten die Stadt beherbergt. Nicht alleine die Römer, die Augusta Treverorum wohl 17 v. Chr. gründeten, hinterließen ihre Spuren, auch die christlichen Bauten aus dem Mittelalter faszinieren.

Die Römer

Eindeutig das touristische Highlight für viele Trier-Besucher: Die Porta Nigra; das einzige einstige römische Tor, das im Mittelalter nicht als Steinbruch Verwendung fand. 

Ausgrabungen an den Barbarathermen

Römische Brücke über die Mosel

Amphitheater

Das Mittelalter

Der Dom zu Trier…


…und von innen…


…und von hinten.



Wir mochten die an den Dom angrenzende Liebfrauenkirche lieber. Es handelt sich um die älteste gotische Kirche Deutschlands (1235-1250) mit wundervollen Fenstern. 


Die ehemalige römische Palastaula (Aula palatina oder Konstantin-Basilika) hat bewegte Zeiten hinter sich. Mich hat dieses Bauwerk sehr beeindruckt. Mit 67 x 27 x 33 m ist sie in Trier der größte Einzelraum aus der Antike.  Inzwischen ist es eine evangelische Kirche, Konzertsaal und ein Flügel des Kurfürstlichen Palastes. 

Basilika im Hintergrund, die Fassade des Kurfürstlichen Palasts im Vordergrund




Das moderne Trier

Wusstet Ihr, dass Karl Marx 1818 in Trier geboren ist? Sein Geburtsthaus kann – eigentlich – besichtigt werden. 2018 jährt sich sein Geburtstag zum 200. mal. Eine große Landesausstellung wird gerade vorbereitet, daher ist das Geburtshaus derzeit nicht zu besichtigen. 

Und auch wenn wir keine Veranstaltung in der TUFA genießen konnten, das Programm klingt toll und die Geschichte des Areals interessant.

  

Dhronecken & “Alter Bahnhof” in Thalfang


Auf unserem Weg zum Abendessen sind wir noch am kleinen reizenden Örtchen Drohnecken für einen kleinen Spaziergang ausgestiegen. 

Torhaus des ehemaligen Schlosses – heute Forstamt


  

Der Ort geht auch spielerisch mit seiner Geschichte rund um Nibelungen und Kelten um 😉.

  
Als ausgezeichnetes Restaurant sei UNBEDINGT der “Alte Bahnhof” in Thalfang empfohlen. Ein Gaumenschmaus und – für Bahnliebhaber – auch ein Augenschmaus. Wir gehen davon aus, dass auch die Zimmer des Gasthauses ihren Preis sehr wert sind.

  

16 summits + 1 | #4 Dollberg 695,4 m (Saarland) 01.10.2017

Keltischer Ringwall im Hintergrund


Unsere “Saarland-Wanderung” war von deutlich besserem Wetter begleitet. Auf dem Weg sind uns keltische Spuren begegnet, Wein-Wanderer und die für das Saarland so typischen Schwenkgrills (“Schwenker” genannt). 

Von unserem Quartier in Nonnweiler konnten wir direkt loslaufen. Startpunkt in die Rundtour war die Staumauer der Nonnweiler Talsperre.

Auf der Staumauer

 

Staumauer von Nonnweiler aus


Im Wald treffen wir immer wieder auf Reste keltischer Mauern oder teilrekonstruierter Wälle.


Schließlich erreichten wir, mitten im Wald, den höchsten Punkt des Saarlands – den Dollberg.

Auf unserem Weg zurück stoßen wir auf die Züscher Weinwanderung: Verschiedene Stationen um den Ort Züsch herum mit Weinausschank wechselnder Winzer. ‘Ist uns nicht unbekannt und macht auch in Saarland Umgebung Spaß. 🙂 Der Schwenker darf freilich nicht fehlen. Beim Skiclub von Züsch war am meisten los. 


  

Auf dem Rückweg passieren wir einige nette kleine Bachläufe. 


Und zurück auf der Staumauer genießen wir die Sonne und den Ausblick.

16 summits + 1 | #3 Erbeskopf 816 m (Rheinland-Pfalz) 30.09.2017

   

An einem regnerischen Tag sind wir in den Hunsrück aufgebrochen. Die Gegend bietet uns Gelegenheit, die höchste Erhebung Rheinland-Pfalz’ und des Saarlands an einem Wochenende zu erklimmen.

Höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz ist mit 816 Metern der Erbeskopf. Die Wanderung durch die Wälder des Hunsrücks startet am Hunsrückhaus gleich mit dem kurzen Aufstieg zum Erbeskopf, dessen Aussichtsplattform beeindruckend in die Skulptur “Windklang” integriert ist. 

Spuren, die uns den Weg zeigen. Die Wanderwege im Hunsrück sind gut beschildert.


“Siegfrieds Quelle” – Die Nibelungen-Sage begegnet uns an einigen Orten der Gegend