Fundstück

Am Rande des Alten Lagers bei Münsingen sind wir auf das alten Truppen-Tonfilm-Theater gestoßen. Wie reizend!

Gezeigt werden Filme “vom alten Schlag” – mit Schauspielern wie Heinz Erhardt in der Hauptrolle.

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Wir wandern im ehemaligen TrÜP nach Gruorn

Bei Münsingen auf der Schwäbischen Alb gibt es einen landschaftlichen Schatz, der seinesgleichen sucht.

Der ehemalige Truppenübungsplatz im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ein Stück Kulturlandschaft, die der vor 100 Jahren ähnlich ist. Erhalten bleibt diese beeindruckende und wunderschöne Landschaft durch Schafherden und – kein Witz! – durch kleine Panzerfahrzeuge, die immer mal wieder die Bodenfläche durchpflügen.

Heute gibt es sehr schöne Wanderwege durch den ehemaligen TrÜP. Ein Flyer hilft bei der Orientierung. Der Flyer kann als PDF heruntergeladen werden, liegt aber auch an Wanderparkplätzen aus.

Mitten im heutigen TrÜP lag das gar nicht so kleine Alb-Dorf Gruorn. Die ehemaligen Bewohner mussten 1939 ihren Ort zugunsten militärischer Zwecke verlassen. Nach Jahrzehnten des Verfalls hat ein Verein in der 1990er Jahren begonnen, die Kirche und das alte Schulhaus wieder aufzubauen. So ist Gruorn heute Mahnmal, Gedenkstätte für die Nachkommen ehemaliger Gruorn-Bewohner, Ausflugsziel mit einem Angebot Kaffee, Kuchen oder eine Vesper zu verzehren. Was auch immer – der Ort lädt bei friedlicher Stille ein, zur Ruhe zu kommen.

Heute stehen nur noch zwei Gebäude – die wieder aufgebaute Kirche mit altem Friedhof und das ebenfalls restaurierte alte Schulhaus.

Vor drei Jahren hatte ich bereits vom beeindruckenden Alten Lager berichtet. Das Alte Lager wurde inzwischen von der Familie Tress (Nudeln! 😋) und deren Firma Albgut übernommen. Sie möchten das Alte Lager wecken und neuen Zwecken. Wir haben heute festgestellt – sie sind auf einem tollen Weg!

Wanderung über dem Echaztal

Gestern haben wir virtuelle Welten entdeckt, heute eine sehr reale kleine Welt am Urselhochberg bei Pfullingen. In dieser Ecke waren wir bisher kaum – und total begeistert fragen wir uns “Warum eigentlich?!”

Die Bänke am Imenberg – unser erstes Etappenziel – haben Namen. Die “Silberdistel” hat uns besonders gut gefallen.

Uns sind einige Schafherden und Schäfer begegnet, Ziegen und Esel inklusive. Wo ich doch Esel so mag. 😊

Auf dem und um den Urselhochberg gibt es viele geschützte Blumenwiesen. Die bunte Vielfalt, das Brummen und Summen in den Wiesen und der würzige Duft lassen sich leider im Blog nicht transportieren. Das “müsst” Ihr selbst vor Ort genießen.

Und gegen Ende Einkehren, zum Beispiel im Übersberger Hof.

Murrtal und Schwäbischer Wald

Kennt Ihr das Murrtal nordöstlich von Stuttgart?! Ich kannte es nicht. Wir haben heute eine Rundwanderung von Oppenweiler aus gemacht. Sehr schön ging es mit dem Panorama-Weg entlang des Waldes und im Wald. Meist haben wir Burg Reichenberg im Blick.

Burg Reichenberg gehört zur Einrichtung Diakonie Stetten und kann im Frühjahr/Sommer einmal im Monat besichtigt werden. Heute leider nicht. Seufz. Auch das Café hätten wir sehr gerne “getestet”.

Toll! Die ersten Kirschen bekommen Farbe! Freu mich schon auf die frischen Früchte.

In Oppenweiler gibt es dann noch das beeindruckende achteckige Wasserschloss zu bewundern. Heute ist das Gebäude das Rathaus Oppenweilers.

Rundwanderung Malsheim – Heimsheim – Büchelberg – Würmtal

26 km sind wir heute gewandert. In Malmsheim ging es los. Über Heimsheim auf den Büchelberg. Ich mag Wacholderwiesen – die Landschaft auf dem Büchelberg begeistert mich.

Eine tolle Einkehrmöglichkeit ist die Kuppelzenhütte, die sonntags und an Feiertagen geöffnet hat. Die Kuchen, gebacken von Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins, sind sehr sehr lecker!

Rundwanderung in Remshalden: Grunbach – Hörnle – Buoch und zurück

Was war das für ein herrliches Wochenende! Wir haben den Samstag genutzt für eine Rundwanderung in Remshalden. In Grunbach ging es los, dann über Gundelsbach und die Kreuzeiche nach Buoch und zurück. Ein bisschen hat das Remstal etwas von der Toskana, sanfte bewirtschaftete Hügel, Wein, Bäche. Bei dem Wetter – wundervoll!

Und danach in Ninis Hofcafé in Gundelsbach. Ein echter Tipp – lecker!

Immer entlang des Schönbuchtraufs

Am späten Vormittag machten wir uns bei herrlichem Wetter in Herrenberg auf, entlang des Schönbuchtraufs Richtung Tübingen zu laufen. Die Wege sind bestens befestigt. Es sind viele Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer unterwegs. Wäre ja auch komisch, wenn nicht. Dennoch genossen wir ungestört die Ruhe und die Natur. Immer wieder kommt die Wurmlinger Kapelle ist Blickfeld und auch andere tolle Ausblicke sind garantiert.

Wir haben also heute eher “Strecke” als “Höhe” gemacht. Spass hatten wir dennoch. In Unterjesingen sind wir dann gerade noch in die verspätete Ammertal-Bahn zurück nach Herrenberg gehüpft. Den geplanten Stop im Biergarten von Schloss Hohenentringen haben wir abgeblasen. Es war zu viel los.