Um den Wörthsee

Irgendwie gibt es viele Seen mit der Bezeichnung „Wörth” im Namen. Ich muss mal herausfinden, woher das rührt. 

Ich bin ziemlich erkältet, dachte aber, ich versuche das mal mit der Rundtour. Immerhin ist es flach.  

Gestartet bin ich in Steinebach, und dann im Uhrzeigersinn um den See herum gelaufen. Der Spaziergang ist vielfältig. Das Ufer ist gesäumt mit kleinen und großen Villen und Ferienhäusern, Bootshäusern, Stegen, Badestellen, netten Strandlokalen (zur Zeit sind freilich viele davon geschlossen), einem Moor, … .  Sehr schön auch, dass man meistens direkt am Ufer entlang laufen kann und selten Abschnitte in Privatbesitz umgehen muss.

Im Bacherner Moos

Zudem ist der Weg sehr gut ausgeschildert. Und: Hinweistafeln erzählen über Geschichte und Geschichten rund um den See. Sehr interessant! 
    

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Starnberg – der See, die Stege & Werften und leckeres Eis


Starnberg und vor allem der nach dem Ort benannte See haben in der Herbstsonne denselben Zauber, den die Landschaft und Gewässer hier im Fünf-Seen-Land alle haben. 

Immer wieder ein tolles Motiv – die Stege, die in die Seen ragen, und in die Weite des Horizonts weisen. Oder die tollen Aussichtspunkte.
  

Der Starnberger Hafen mit seinen Werften und Holzklappbrücken befindet sich auch schon fast im Winterschlaf.
  

Und zum Aufwärmen am besten in die beste Eisdiele vor Ort. Kein Witz – in der Eiswerkstatt gibt es nicht nur leckerstes (!) Eis, sondern auch frische Waffeln, Brownies, Nussecken,…, die allesamt verlockend aussehen. Der Kaffee schmeckt ebenfalls wunderbar.

Auf den Heiligen Berg, ein genialer Schokokuchen und einmal rund um den Ammersee

Dampferanleger von Herrsching


Viel Wind gibt es heute. Laut Wetterprognosen sind das allerdings erst die Vorboten eines Sturmtiefs, das uns morgen erreichen wird. Der Ammersee jedenfalls hatte heute eine richtige Brandung zu bieten. Und es riecht auch schon ein bisschen nach Winter, genauso wie das Licht immer „winterlicher” wird.

Durch den herbstlichen Wald – raschelt Ihr auch so gerne durch das Laub mit Euren Füßen?! 😉 – geht es von Herrsching über das Hörnle und durch das Kienbachtal zum Kloster Andechs. Am Kloster mit seiner vielfältigen interessanten Geschichte ist immer was los. Manche pilgern, manche besuchen Andechs im Rahmen einer Wallfahrt und viele kommen wegen des Biers der Klosterbrauerei auf den Heiligen Berg. Ich finde, es lohnt sich.

 

Zurück in Herrsching verbringe ich noch eine Zeit am Seeufer. Sonne. Viel Wind. Die Surfer, Segler, Kite-Surfer flitzen über die Wasseroberfläche. Ich sehe Ihnen gerne zu.

 
Und dann ging es weiter nach Dießen am Ammersee; ein netter alter Fischerort am Ammersee, in dem es auch heute noch Fischer und Fischverkauf gibt. 

Fischerhütten in Diessen am Ammersee

Auf keinen Fall versäumen in Dießen sollte man einen Besuch im SÜßWAHN. Ein Stück französischer Kaffeehauskultur am Ammerhaus. Tolles Ambiete, viele Spiele, super Personal und Kuchen und Torten zum Niederknien. Ich hätte mich am liebsten in den Gâteau de chocolat reingesetzt – voller Schokoladengeschmack, zart auf der Zunge zergehend. Ein Wahnsinn! Denis Peters ist eine Meisterin – im allerbesten Sinne.


Nach einem Abstecher nach Utting hab ich mich wieder auf den Rückweg nach Breitbrunn gemacht. Von Utting aus könnte man gut die schneebedeckten Gipfel der Alpen in der Sonne sehen.

Wanderung von Hohenstaufen zum Rechberg und zurück


Sommerliche Temperaturen im Oktober, auch im Lande der Staufer. Burg und Ort Hohenstaufen waren heute Start und Ziel einer abwechslungsreichen, sonnigen Wanderung, die uns großen Spaß gemacht hat. 

Die Burg Hohenstaufen, heute sind nur noch rekonstruierte Mauern zu besichtigen, war die Basis des erfolgreichen Adelsgeschlechts, aus dem unter anderen Friedrich I. Barbarossa hervorgegangen ist. 

   

Hohenrechberg

Weg von der Wallfahrtskirche zum Hohenrechberg


Auf der Brücke am Hohenrechberg

Hohenstaufen

Nettes buntes Treiben auf dem Hohenstaufen


Erinnerung an Burg Hohenstaufen und ihre „Nachkommen“