Rundwanderung Oberreichenbach – Hirsau – Schweinbachtal Oberreichenbach


Wieder ein spontanes Wander-Wochenende in näherer Umgebung… Dieses Mal haben wir uns den Nordschwarzwald ausgesucht. Diese wundervolle Wandergegend hat zudem einige Überraschungen zu bieten. Mehr dazu unten und in einem späteren Blog.

Los ging’s mit unserer Wanderung gestern in Oberreichenbach, dann weiter über das Felsenmeer, erst mal nach Oberkollbach und durch das Kollbachtal.


Die Sonne ist endlich wieder da… 😊

Hirsau ist erreicht. Die Klosterruine liegt idyllisch im Tal, und das Hotel Kloster Hirsau lockt mit leckerem Kaffee und Kuchen. Oder was Herzhaftes gefällig?

Und dann durch das wunderschöne Schweinbachtal zurück. Das war eine Entdeckung für uns. Wir kannten es nicht. Nicht so überlaufen wie das Monbachtal, aber mindestens genauso schön. Wir überqueren den Schweinbach mehrfach – auf Holzbrücken und über Steine im Bach. Ich hätte Euch gerne das Geräusch des Plätscherns mit in den Blog gepackt. Klappt nicht – heißt also am besten selbst im Schweinbachtal wandern. 


Für den Abend hatten wir einen Tisch im Gasthaus Hirsch in Monakam reserviert. Eine Wahnsinns-Entdeckung!!! Andreas Sondej ist wahrlich ein Genuss-Handwerker – sein selbst gewählter Titel ist Programm. Seine Zutaten bezieht er vor allem rund um Monakam, die Familie hilft tatkräftig mit. Spitzengastronomie geht sehr gut zusammen mit familiär und ungezwungen. Das Menu schmeckte unglaublich lecker, die dazu bestellte Weinreise bot Einiges an Überraschung. Tolle Weine wurden ausgesucht. 

Campus Galli

Man nehme einen Klosterplan. Aber nicht irgendeinen – den, den vor etwa 1200 Jahren Mönche auf der Insel Reichenau zeichneten. So stellten sich diese Mönche eine Klosterstadt vor. Nach der sehr langen Vorbereitungsphase, ging das Projekt Campus Galli 2013 in die Umsetzung – besser spät als nie. 😉

Gebaut wird mit den Möglichkeiten, die im 9. Jahrhundert zur Verfügung standen. “Großbaustelle goes Mittelalter”! Vergesst Stuttgart21, Elbphilharmonie, Berliner Flughafen und seht Euch an, was HANDwerk im Mittelalter bedeutete. Der Campus liegt wunderschön in einem Waldstück. Ich bin gespannt, wie das Gelände in ein oder zwei oder drei Jahren aussehen wird.

Früher saß ich häufig bei meinem Opa in der Werkstatt und habe ihm beim Holzbearbeiten zugesehen. Unglaublich wie viele Handgriffe und Gerätschaften ich auf dem Campus wiederentdeckt habe. Dazu der wundervolle Duft nach Holz und Holzspänen. Herrlich!



Jeder Korb hat einen Anfang

Lehm wird zum Töpfern vorbereitet


Ein Haus entsteht


Der Mittelpunkt des Campus – die Holzkirche. Sie soll noch in diesem Jahr eingedeckt werden