Oneglia bei Nacht

Gestern Abend waren wir noch Pizzaessen in Oneglia am Hafen. Sehr fein und hat Spaß gemacht. Unser Weg nach Hause, durch die Olivenhaine Lucinascos, war ebenfalls bezaubernd. Es glitzerte überall, weil wahnsinnig viele Glühwürmchen unterwegs sind. Zauberhaft.

Oneglia gilt als nicht besonders schöne Stadt. Ich finde, dieser Teil Imperias hat durchaus auch schöne Ecken. Hier ein paar Bilder von gestern Abend…



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Fischgerichte vom Feinsten im Chez Braccioforte


Am vergangen Freitag Abend haben wir uns mit einem leckeren Fischmenu im Chez Braccioforte direkt am Hafenbecken Oneglias verwöhnt.

Sehr stilvoll, sehr freundlich und mit sehr viel Herzlichkeit wird beraten und gekocht. Bereits in fünfter Generation betrieben, wird das Restaurant offensichtlich als Fischlokal über Oneglia hinaus geschätzt. Der Besitzer ist ein echter Schatz, immer darauf bedacht, dass seine Gäste sich wohlfühlen und zufrieden das Lokal verlassen. Die Speisekarte auf Papier ist im Grunde nicht notwendig; die bespricht der Besitzer persönlich mit jedem Gast. Insbesondere bei den Secondi wird eher die Zubereitungsart gewählt und der passende Fisch dazu aus dem “catch of the day” empfohlen und ausgewählt. 

Als Vorspeise (Antipasto) gab es die Empfehlung des Tages – frisch gefangener weißer Thun auf marinierten Tomaten mit Ruccola-Pesto. Der Fisch war butterweich, Tomaten und Pesto herrlich würzig.

Als Primi Piatti wählten wir zum einen hausgemachte Gnocchi (die sind auf der Zunge zergangen) mit einem Kräutersugo, Venusmuscheln und Miesmuscheln. Zum anderen gab es Linguine mit Scampi, Gemüsesugo und frischem grünen Spargel. Es klingt Alles so lecker wie es schmeckte! 

Die “Hauptrolle”, die Secondi waren dann der Hammer. Es gab Dorade mit einer würzigen Weißwein-Kräuter-Olivenöl- Sauce, dazu Gemüse in Olivenöl geschwenkt. Und es gab Red Snapper gebraten und in einem tollen Tomaten-Oliven-Kapern-Basilikum-Sugo. Beide Gerichte beinhalteten irgendwie das, was Ligurien bisher für uns kulinarisch ausmacht. Ein Traum! 

Für den Nachtisch hatten wir dann leider keinen Platz mehr im Magen. 🙂 Aber wir sind satt und zufrieden dann noch über das derzeit in Oneglia stattfindende Fest zu Ehren San Giovannis entlang des Hafens geschlendert. (Johannisfeuer und -Feste kennen wir ja bei uns auch.)

Spaziergang durch Imperia


Imperia besteht aus zwei Teilorten – Oneglia und Porto Maurizio. In Sachen Stadtbild hat Porto Maurizio deutlich mehr zu bieten. Allerdings lohnt in Oneglia durchaus ein Bummel entlang der Hafenpromenade.

In der Altstadt von Porto Maurizio, vor allem durch das alte Stadtviertel Parasio, führt uns ein toll beschilderter und beschriebener Rundgang vorbei an Palazzi und Wohnbauten. Es macht Spaß einfach durchzuschlendern. Und von vielen Stellen aus haben wir herrliche Ausblicke auf das Umland oder den Hafen bzw. das Meer.



Fluchtweg innerhalb der Stadtmauer: