Pilze sammeln – mit der Kamera

Pilze sind für mich kleine Kunstwerke der Natur. So vielfältig, so bizarr, so bunt. Ich habe für Euch ein paar “gesammelt”, mit meiner Kamera.
    
    

      

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Von Brandenberg aus auf den Feldberg und vorbei am Fahlener Wasserfall zurück

Unser Ziel: Der Gipfel des Feldbergs

Direkt vor unserem Hotel sind wir zu einer tollen Wanderung gestartet. Auf sehr gut befestigten Wegen genossen wir tolle Aussichten, den Feldbergipfel, das Rauschen vieler verschiedener Bäche und einen wundervollen Wasserfall. Meistens waren wir alleine unterwegs, nur am Feldberg ging es etwas “rummeliger” zu.

Etwas über 24km waren wir unterwegs und haben bei dem tollen Wetter jede Minute genossen.

Wintersport meets sommerliche Aktivitäten in den Wäldern des Hochschwarzwalds. Ein wegweisender Baum…

Buntes am Wegesrand


Selten habe ich Schmetterlinge erlebt, die derart “gepost” haben für Bilder…

  
Erste kleinere Rast auf der St. Wilhelmer Hütte. Wir hatten leckere Kuchen, die Vesperbretter sahen aber auch toll aus! Sehr zu empfehlen. 


Danach noch ganz hinauf, auf den Gipfel, zu Fuß, nicht so…

Blick auf den Gipfel

Bismarck-Denkmal an der Gondelstation


Nach einem Abstecher zum Feldsee ging es über Feldberg Ort zum Wasserfallsteig

Am Fahler Loch sehen wir Reste einer aufgegebenen Skisprungschanze.


Entlang des rauschenden Baches namens Wiese wandern wir kontinuierlich über viele kleine Brücken talwärts.

Fast am Ziel unserer Rundwanderung beeindrucken noch die Fahlener Wasserfälle.



Wanderung – Von Verdaggia auf den Monte Saccarello und zurück


Darf ich vorstellen – die Seealpen / Alpi marritime/ Alpes maritimes! Dieser Blick war unser Ziel. Wir wollten auf dem “Dach Liguriens” ins Piemont und nach Frankreich sehen.

Sehr heiss war es gestern – weder auf den Trubel einer Stadt, noch auf den entlang der Küsten und Strände hatten wir Lust. Also rauf auf den höchsten Berg Liguriens, den Monte Saccarello (2200m). 

14 km Wanderstrecke klingt nach gar nicht so viel. 😉 Aber es galt über 1000 Höhenmeter zu überwinden, und davor hatten wir tierischen Respekt. So viele Höhenmeter hatten wir uns noch nie vorgenommen. 

Und wir haben es geschafft! Und wie! Spaß hat es gemacht, auch wenn es sehr anstrengend war, insbesondere der Abstieg. Belohnt wurden wir durch die oben erwähnten wundervollen und beeindruckenden Ausblicke und wieder die farbenprächtige Pflanzenwelt am Wegesrand. 

Los ging es in Valdeggia, einem kleinen Bergort auf 1097 m Höhe. Immer wieder passieren wir auf unserem Weg verfallene Häuser. Hat seinen Reiz, stimmt aber auch irgendwie wehmütig.


Der schweißtreibendste Anstieg war der vom Passo della Guardia (1460m) auf den Passo Garlenda (2015m). Der erste Blick über die Kuppe während des Aufstiegs ruft allerdings bereits ein “Wow-Erlebnis” hervor. Die Seealpen liegen vor uns.


Die Hänge schimmern im Rot der Alpenrosen.


Auf dem Ostgipfel des Monte Saccarello (2164m) steht der Redentore (Erlöser). Eine 5,60m hohe Christusstatue. – Auch wenn es auf dem Bild anders aussieht, eine Seilbahn für Personen führt nicht hierher. 



Hier treffen wir auch zum ersten Mal auf andere Wanderer. Eine Gruppe Franzosen ist von der französischen Seite aus auf den Monte Saccarello gestiegen. Wir befinden uns direkt im (ehemaligen) Grenzgebiet und laufen auch hin und wieder auf französischem Gebiet während unserer Tour. 

Aber wir wollen ja zu unserem eigentlichen Ziel, den Westgipfel auf 2200m Höhe. Den erreichen wir nach weiteren etwa 20 Minuten Wanderung und sind stolz darauf, dass wir es geschafft haben. Der Blick ist umwerfend.


Auch der Abstieg entlang des Fernwanderwegs Alta Via Monte Liguri bietet noch mal tolle Blicke in die Hügel und Täler Liguriens. 



Ziemlich fertig aber superglücklich kamen wir dann nach etwa sechs Stunden Wanderung wieder in Valdeggia an. Wir haben gefühlte fünf Liter Wasser in uns reingekippt 😉 und uns auf den Weg zurück nach Lucinasco gemacht. Auf dem Weg haben wir uns noch zwei Dörfer des Valle Argentina angesehen. Aber das ist eine andere Geschichte… 😉

Cervo


Cervo – kleine Küstensradt am östlichen Ende der Blumenriviera – hat uns sehr überrascht und entzückt. Was für ein nettes kleines Städtchen. In den engen Gassen der Altstadt zu bummeln und an jeder Ecke was Neues zu entdecken, macht riesigen Spaß. Zudem ist die Altstadt autofrei. Käme auch kein Auto durch. 😉 Nur die kleinen “Dreiräder” von Piaggio haben eine Chance.

Meister Geppettos Werkstatt haben wir übrigens auch entdeckt. Geppetto?! Hallo?! Kennt Ihr! Der Vater Pinocchios quasi. Damit bin ich aufgewachsen. 😊 Wer braucht Heidi, wenn er Pinocchio haben kann…? 😉



Unsere Mittagspause haben wir auf einer Restaurantterrasse mit direktem Blick auf Meer und Stadtkirche verbracht. Traumhaft! Und das Essen sehr lecker.


Und dann haben wir noch eine schöne Wanderung auf den Colle di Cervo gemacht. Ja, es war schweißtreibend, aber die wundervollen Ausblicke und die schöne Landschaft (Olivenhaine, Kiefernwälder, Macchia) haben jede Sekunde der Mühe belohnt.



Monte Acquarone – Der Hausberg Lucinascos


Da es heute gegen Mittag gewittrig und diesig wurde, nutzten wir die Gunst der Stunde, um “unseren Hausberg” zu besteigen – eben ohne Mittagshitze. Der Wetterlage geschuldet sind die Photos allerdings etwas düster geworden; düsterer als es eigentlich war. 


Lucinasco liegt auf 470 m, der Gipfel des Monte Acquarone auf 733 m. Kurz vor dem Gipfel liegt eine kleine Kapelle (= Cappelletta). Bereits von dort hat man eine herrliche Aussicht auf die Hügel Liguriens. Ganz oben reicht der Blick dann aber bis nach Imperia und darüber hinaus. Beeindruckend! 


Toll auch der wilde Lavendel und all die anderen Pflanzen.


Der Abstieg hatte es dann in sich. Wir mussten uns auf teils recht steilem und unebenem Gelände an manchen Stellen durch die Büsche schlagen. Hat sich aber gelohnt: S. Maddalena sehen wir täglich von unserer Loggia in der Ferienwohnung aus und nun standen wir davor. 

Rundwanderung durch den Wald von Dolcedo


Wenn bereits vor 10 Uhr die Temperaturen bei 30 Grad angelangt sind, überlegt man sich durchaus, ob man wandern gehen möchte. Oder man sucht sich eine Wanderung, die vor allem im Wald verläuft. Daher hat uns heute nach Dolcedo verschlagen. Beim kleinen Kirchlein St. Brigida startete unsere sehr schöne Rundwanderung. Begleitetet würden wir von Hunderten von Schmetterlingen – schwarz-weiße, gelb-orange, braune, weiße,… Was für eine nette Begleitung! Der Ginster blüht in seinem Gelb und die Macchia in buntesten Farben; dazu der herrliche Duft nach Kräutern und Harz. 


Kurz bevor es in den Wald geht:


Blick auf Imperia und das Mittelmeer:


Dolcedo selbst ist eine nette kleine Stadt, bekannt vor allem für ihr Olivenöl und “einkehren” in einer Bar im alten Stadtkern lohnt sich. Allerdings wundert Euch nicht – Dolcedo ist fest in deutscher Hand. 😉 Schon bei der Anfahrt sind wir deutlich mehr deutschen als italienischen Autokennzeichen begegnet. 

Wanderung von Albenga nach Alassio


Warum in Albenga über den Gehsteigen teils Schirme zwischen den hohen Linden und den Caffés und Läden hängen – wir wissen es nicht. 😉 Aber es sieht toll aus. Albenga ist überhaupt ein sehr nettes Städtchen und mit Sicherheit einen zweiten Besuch wert. Geschlechtertürme, Cattedrale, Battistero,… und die tollen Gassen laden zum Bummeln und Staunen. 

Erst mal also mit Cappuccino und Hörnchen stärken, um dann über die alte Römerstrasse Via Julia Augusta nach Alassio zu wandern. Heiß war es, sehr heiß. Und wir mussten aufgrund eines Erdrutsches einen Umweg gehen, der uns hoch hinauf führte und ein paar Kilometer extra bescherte. Das war es wert! Tolle Ausblicke, tolle Gerüche der mediterranen Büsche und Bäume.


Mit dem Zug ging es dann zurück nach Albenga.