16 summits + 1 | #4 Dollberg 695,4 m (Saarland) 01.10.2017

Keltischer Ringwall im Hintergrund


Unsere “Saarland-Wanderung” war von deutlich besserem Wetter begleitet. Auf dem Weg sind uns keltische Spuren begegnet, Wein-Wanderer und die für das Saarland so typischen Schwenkgrills (“Schwenker” genannt). 

Von unserem Quartier in Nonnweiler konnten wir direkt loslaufen. Startpunkt in die Rundtour war die Staumauer der Nonnweiler Talsperre.

Auf der Staumauer

 

Staumauer von Nonnweiler aus


Im Wald treffen wir immer wieder auf Reste keltischer Mauern oder teilrekonstruierter Wälle.


Schließlich erreichten wir, mitten im Wald, den höchsten Punkt des Saarlands – den Dollberg.

Auf unserem Weg zurück stoßen wir auf die Züscher Weinwanderung: Verschiedene Stationen um den Ort Züsch herum mit Weinausschank wechselnder Winzer. ‘Ist uns nicht unbekannt und macht auch in Saarland Umgebung Spaß. 🙂 Der Schwenker darf freilich nicht fehlen. Beim Skiclub von Züsch war am meisten los. 


  

Auf dem Rückweg passieren wir einige nette kleine Bachläufe. 


Und zurück auf der Staumauer genießen wir die Sonne und den Ausblick.

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Mini-Urlaub in der Pfalz

Pfälzer Schoppen vor der Hardenburg


Wir sind spontan von Samstag auf Sonntag in die Pfalz ausgebüchst. Es fühlt sich wie Urlaub an – es IST Urlaub. 🙂

Pfälzer Wald


Nach einer Woche Büroarbeit und Meetings und Blick auf den Computer-Bildschirm tut eine Wanderung durch den Pfälzer Wald richtig gut. Von Bad Dürkheim aus sind wir zur Hardenburg (nette Einkehr in der Lindenklause!) und zur Klosterruine Limburg (nette Einkehr in der Klosterschenke!) gewandert. Die sehr schönen Wege durch den Pfälzer Wald machen echt Spaß. Und dazu der Sinn der Pfälzer für gutes Essen – unterwegs oder in Dorf und Stadt… Was will man mehr?! 🙂

Die Hardenburg


Klosterruine Limburg


Skulptur in der Klosterruine Limburg


Untergekommen sind wir im Rebenhof am Petersbrunnen. “Die Müllers” sind sehr nette Gastgeber. Absolut eine Empfehlung! 

Wir lassen den Nachmittag nun ausklingen… – natürlich mit einem (hab ich eben “einem” geschrieben?! 😉 Glas Pfälzer Weißwein.

Main, Wein, Franken

“Frankn liechd nedd am Meer…”

… sagt man. Am Meer liegt dieses Genussland wahrlich nicht, aber am schönen Main. Und an der Nordheimer Mainschleife ist Franken besonders schön und der Wein besonders gut. 


Ein wunderschöner Abend mit Freunden auf einem Volkacher Weingut lockte. Das haben wir uns nicht entgehen lassen. 

Vorher waren wir wandern. Von Nordheim, einer Nachbargemeinde Volkachs, aus sind wir mit der als Brückenersatz dienenden Fähre übergesetzt zur anderen Mainseite nach Eschernburg, dann hoch zur Vogelsburg. Dort gab es einen ersten Schoppen Weinschorle und eine leckere Vesper: “Grupfter” mit Brot – Was das ist? Schlagt selbst nach. 😉 Lecker war es auf der Vogelsburg auf der Vesper-Terrasse auf jeden Fall.

Von der Vogelsburg weiter nach Volkach, dann zu Maria im Weingarten, über die Weinberge nach Fahr, wieder per Fähre übergesetzt und zurück nach Nordheim.

Tipp zum Einkehren: Der Biergarten an der Fähre Fahr sollte immer Ziel sein! 



Empfohlen sei das Weingut Langer – und danke und Glückwunsch an Tatjana und Winni für das tolle Hoffest! 

Lübscher Rotspon und Wittspon


Man lernt nie aus – Lübeck hat seinen eigenen Wein! Für mich war das neu. In Frankreich gekeltert, kam der Wein ab dem späten Mittelalter als sogenannte Beifracht per Schiff in die Hansestadt. Dort reifte und reift er nach wie vor in Lübecker Holzfässern zum Rotspon (“roter Span” – Span bezogen auf das Holzfass) und Wittspon (“weißer Span”) heran.

1806 nahmen Napoleons Truppen die Stadt in Besitz. Geplündert wurden auch die Weinkeller. Napoleon selbst und seine Soldaten waren sehr verwundert als sie feststellten, dass der Lübecker Wein besser schmecke als der in der Heimat.

“Vertieft” haben wir unser Wissen in den tollen Räumlichkeiten der ältesten Weinhandlung Deutschlands – Carl Tesdorpf. 😉